Advent: Türen, Tore, Durchblicke

Wenn du wirklich alle Türen hinter dir
schließen willst, dann vergiss nicht,
die Ersatzschlüssel wegzuwerfen.

Jo Taijun Fuss
Buddhismuskundler

Zugang zum längst geschlossenen Hattinger Ratskeller. Foto: Lars Friedrich

Zugang zum längst geschlossenen Hattinger Ratskeller. Foto: Lars Friedrich

14. Dezember 2015: Der Hattinger Ratskeller und sein beliebter Biergarten an der Ostseite des Rathauses wurde bis zum Beginn der 1960- er Jahre betrieben. Nachdem jedoch der Vorkriegs-Pächter in den 50- er Jahren nicht mehr zur Verfügung stand, gaben sich die Wirte fast im jährlichen Rhythmus die Klinke in die Hand. Hermann Reiser, ehemaliger Fachbereichsleiter für Ratsangelegenheiten, Wahlen und Logistik der Stadt Hattingen, erinnert sich: “Im Dezember 1962 stimmte der Hauptausschuß zu, dass der damals bereits geschlossene Ratskeller für Verwaltungszwecke genutzt werden könne.” Lediglich das so genannte “Weinzimmer” sollte als Sitzungsraum weiter zugänglich sein. Zunächst zog das Steueramt in die Kellergewölbe am Rathausplatz ein, Ende der 1960- er Jahre folgte Jugendpfleger Klaus Sager. Nach der kommunalen Neuordnung zu Beginn der 1970- er Jahre wurden die Ratskeller-Räume dann für die Hausdruckerei der Hattinger Stadtverwaltung umgestaltet, die auch heute noch hier zu finden ist.

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