Stadtgeschichte Category

Warum für mich eine Fähren nach Blankenstein reiner Mumpitz ist

Bereits Karfreitag 2018 soll eine neue Ruhrfähre den Bochumer Stadtteil Stiepel mit dem Hattinger Stadtteil Blankenstein verbinden, meldete jüngst die Heimatzeitung. Zur Beurteilung der Idee möchte ich Herbert Wehner zitieren: „Das ist doch Mumpitz.“ Warum ich das so, versuche ich hier zu erläutern. Ich fürchte, eine Wiederbelebung der Fährverbindung von Stiepel nach Blankenstein wird weit […]

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Sie hielt nicht was der Hersteller versprach: Stadt schickt neue Telefonanlage wieder zurück

Ist es Ihnen schon aufgefallen? Nach 11 Jahren ist in der Telefonwarteschleife der Hattinger Stadtverwaltung nicht mehr die markante Stimme von Dirk Glaser zu hören. Das hängt mit der Modernisierung der 2006 angeschafften Alcatel-Telefonanlage im Rathaus zusammen. Die IT-Abteilung der Stadt Hattingen hatte in 2015 eine neue Telefonanlage ausgeschrieben und für die Umsetzung in 2016 […]

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Stadt gibt Zwangsarbeitern nach 14 Jahren ihre Identität zurück

Ebenso unbemerkt, wie vor 14 Jahren über 60 Grabsteine für in Hattingen ums Leben gekommene Zwangsarbeiter verschwanden, sind nun auf dem städtischen Freidhof an der Waldstraße auf den Gräbern der dort bestatteten 34 Zwangsarbeiter aus Russland, Polen und Frankreich neue Grabplatten verlegt worden.

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Kindheit im Mädchenkleid: Passt Rilke wirklich nicht zu Goethe?

Am Donnerstag, 24. November 2016, wird der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Hattingen u.a. über die Benennung einer Straße in der Hattinger Südstadt entscheiden. Eine von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Rilke-Straße hatte in der Vorwoche der Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss abgelehnt. Statt dessen stimmten SPD und Grüne mit 8 zu 6 Stimmen gegen CDU, FDP und […]

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Ach wie sind die Helden gefallen! Jüdische Soldaten im I. Weltkrieg

Unmittelbar nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges beschloss der Reichstag am 4. August 1914 einstimmig die nötigen Kredite zur Kriegsfinanzierung. Der Sitzung ging eine Rede Kaiser Wilhelms II. voraus, die mit der Formel „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur Deutsche“ den Burgfrieden beim Kriegsausbruch symbolisierte. Für viele Juden in Deutschland war dies damals […]

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