Kurzfristig den Familienurlaub buchen, das ist nichts für mich

Im Sommer reist die Familie nach Südtirol. Im Bild: der Brixener Dom. Foto: Lars Friedrich

Im Sommer reist die Familie nach Südtirol. Im Bild: der Brixener Dom. Foto: Lars Friedrich

Sommerzeit – Urlaubszeit. Für mich ist es beruhigen, dass wir bei uns zu Hause meist  immer schon ein Jahr im Voraus wissen, wohin die nächsten Urlaube gehen. In diesem Sommer freuen wir uns auf drei erholsame Wochen auf dem wunderschönen Waldarthof in Raas bei Brixen, Ostern geht es mal wieder für ein paar Tage nach London und auch den Sommer 2017 haben wir schon gebucht – da fahren wir mit der AIDA durch die Ostsee und u.a. nach St. Petersburg. Aber was rät man da Freunden mit Familie, die Mitte Juni noch immer nicht wissen, auf welche Feriendestination sie sich im Juli freuen sollen? So viel Kurzfristigkeit ist nichts für mich.

2017 fahren wir auf der AIDA durch die Ostsee. Im Bild: das Kreuzfahrtschiff bei unserer 2015er-Fahrt im Hafen von Korfu. Foto: Lars Friedrich

2017 fahren wir auf der AIDA durch die Ostsee. Im Bild: das Kreuzfahrtschiff bei unserer 2015er-Fahrt im Hafen von Korfu. Foto: Lars Friedrich

Mein Tipp an unsere ebenso unentschlossenen wie spontanen Freunde: Jetzt bloß nicht unter Zeitdruck selbst planen und das Erstbeste buchen, sondern bequem auf bereits Geplantes zurückgreifen. Da ich neulich noch von Arbeitskollegen gehört hatte, wie zufrieden diese mit einem pauschal gebuchten Familienurlaub bei einem der größten Reiseveranstaltern Deutschlands waren, habe ich deshalb Jahn Reisen weiterempfohlen. Und tatsächlich: In der Rubrik Familienwelten, in der der Anbieter ausgewählte Angebote für Reisen mit Kindern zusammengetragen hat, wurden unsere Freunde fündig und reisen nun in den Sommerferien für an die italienische Adria – der Zufriedenheits-Regler auf der Jahn-Webseite hatte ihnen die Auswahl leichtgemacht. Weiterlesen

Auf der AIDAvita in der Adria (6): Stehkaffee & Marktchardonnay

Alle Städte sind gleich,
 nur Venedig ist ein bissl anders.
 Friedrich Torberg
„Die Tante Jolesch“

Die Basilica di San Giorgio Maggiore vis-a-vis dem Markusplatz. Foto: Lars Friedrich

Die Basilica di San Giorgio Maggiore vis-a-vis dem Markusplatz. Foto: Lars Friedrich

Turbulent: Der Touristen-Tag zwischen Museo Correr und Dogenpalast (links). Foto: Lars Friedrich

Turbulent: Der Touristen-Tag zwischen Museo Correr und Dogenpalast (links). Foto: Lars Friedrich

Wieder angekommen. Wieder angekommen in dem Hafen, in dem wir vor fünf Tagen unsere Kreuzfahrt auf der AIDAvita durch die Adria nach Korfu, Bari, Dubrovnik und Zadar begonnen haben – in Venedig am Terminal Passeggeri Isonzo 2. Diesmal ist das Wetter nicht so freundlich und die AIDA-Crew empfiehlt, nur kurz in die Stadt zu fahren. Das wir aber Zeit haben (der Rückflug geht erst am kommenden Tag) und hoffen, dass der Himmel noch aufreißt (einige Fotos hier sind nicht von den letzten, sondern vom ersten Tag in Venedig), entscheiden wir uns gegen den Vorschlag von Shore Operation Manager Claudia Dichmann und starten nicht Ratz Fatz zur Piazza San Marco, sondern ganz gemütlich und letztlich auch preiswerter in die Lagunenstadt – mit dem öffentlichen Linienboot von Alilaguna zahlen wir auf der Linie blau nur 15 Euro für die Hin- und Rückfahrt (online gebucht hätte das Ticket sogar nur 13 Euro gekostet) und sind so von den AIDA-Shuttlezeiten unabhängig.

In der Markusbasilika sind die oberen Wandzonen sowie die gesamte Decke mit Mosaiken mit Goldgrund bedeckt. Foto: Lars Friedrich

In der Markusbasilika sind die oberen Wandzonen sowie die gesamte Decke mit Mosaiken mit Goldgrund bedeckt. Foto: Lars Friedrich

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Kreuzfahrttagebuch: Am Freitag mehr über den Zielhafen Venedig

Start- und Zielhafen unserer Kreuzfahrt: Venedig. Foto: Lars Friedrich

Start- und Zielhafen unserer Kreuzfahrt: Venedig. Foto: Lars Friedrich

Kommenden Freitag gibt es hier auf meinem Blog den sechstenTeil meines Kreuzfahrttagesbuches: Wir beenden unsere Adria-Kreuzfahrt mit der AIDAvita in Venedig. Wer die ersten Teile meines Reiseberichtes nachlesen möchte, klickt hier.

Der Herr Hitchcock liebte Zadar: Auf der AIDAvita in der Adria (5)

Zadar hat den schönsten Sonnenuntergang der Welt,
schöner als in Key West, wo jeden Abend die Menschen
die Sonnenuntergänge beklatschen.
Alfred Hitchcock, 1964

Die AIDAvita im Hafen von Zadar. Foto: Lars Friedrich

Die AIDAvita im Hafen von Zadar. Foto: Lars Friedrich

Das Landtor (Porta Terraferma) mit venezianischem Markuslöwen von 1543. Foto: Lars Friedrich

Das Landtor (Porta Terraferma) mit venezianischem Markuslöwen von 1543. Foto: Lars Friedrich

Natürlich: Dubrovnik ist DIE Perle der Adria. Aber auch Zadar muss sich in Punkto Kultur und Geschichte nicht verstecken. Der historische Stadtkern liegt auf einer Halbinsel und ist von einer venezianischen Mauer mit vier Toren (darunter das Marinetor mit einem eingesetzten Stück eines römischen Triumphbogens und die nach dem Entwurf von Sanmicheli erbaute Porta di Terraferma) umgeben, denn bis 1797 stand die Stadt unter venezianischer Verwaltung – König Ladislav hatte im Jahre 1409 ganz Dalmatien für 100.000 Dukaten an Venedig verkauft.Heute ist Zadar die größte Stadt Norddalmatiens und zählt mit Außenbezirken rund 75.000 Einwohner.

Ein malerischer Hinterhof in der Nähe der fünf Brunnen. Foto: Lars Friedrich

Ein malerischer Hinterhof in der Nähe der fünf Brunnen. Foto: Lars Friedrich

Das römische Forum zwischen Uferpromenade und Altstadt. Foto: Lars Friedrich

Das römische Forum zwischen Uferpromenade und Altstadt. Foto: Lars Friedrich

Aber bereits der Blick an Bord auf die Straßenkarte kurz vor dem Einlaufen offenbart die römische Vergangenheit: Die Hauptstraße Siroka entspricht dem Stadtführer nach der Decumanus maximus, die Simuna Kozicica dem Cardo maximus, und der große Platz an der Kathedrale war einst der Standort des Forums. Bis Kriegsende 1918 unter österreichischer Verwaltung, blieb die Stadt bis zum Frieden von Paris 1947 in italienischer Hand. Schon seit jeher war Zadar ein beliebtes Touristenziel, das auch Alfred Hitchcock faszinierte. 1964 bezog der Herr Hitchcock das Zimmer Nummer 204 im ehemaligen „Hotel Zagreb“  und machte hier Urlaub. Als wir mit der AIDAvita in Zadar vor Anker gehen, begrüßen uns allerdings  Sehenswürdigkeiten neueren Datums: die so genannte Meeresorgel und der Gruß an die Sonne (Pozdrav Suncu). Weiterlesen