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Wildkräuter statt Blumen, Acker statt Andenken: Die Gräber von 128 Zwangsarbeitern in Welper

Schätzungen gehen davon aus, dass während des Zweiten Weltkrieges insgesamt acht  bis zehn Millionen ausländische Arbeiterinnen und Arbeiter im Deutschen Reich eingesetzt waren. Für Hattingen ist im Zeitraum von 1939 bis 1945 von über 10.000 ausländischen Arbeitern auszugehen (1). Ende des Zweiten Weltkrieges war demnach jeder Vierte Hattinger ein Ausländer! Kaum ein Friedhof in Hattingen, […]

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Stahl und Moral auf der Hütte: Leben retten, Leben auslöschen

Am 1. September 1939 – morgen vor 75 Jahren – begann mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. Er kostete in sechs Jahren knapp 60 Millionen Menschen das Leben. Noch bis zum 9. November blickt das LWL- Industriemuseum Hattingen in einer Sonderausstellung auf die Geschichte der Hütte als Rüstungsbetrieb zurück. Moralische und technische Deutungen […]

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Weltkriegsbeginn 1914: Dem Anlass gedacht, nicht der Opfer

Am 28. Juni 1914 fielen in Sarajevo die tödlichen Schüsse auf den Thronfolger Österreich-Ungarns. 100 Jahren danach ist dies Anlass genug für  viele Museen, den Weg in den Ersten Weltkrieg und das Leben der Menschen an den Fronten darzustellen. Aus der Fülle der Ausstellungen im In- und Ausland zum Thema 100 Jahre Erster Weltkrieg möchte ich […]

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Wie können 62 Grabsteine für Zwangsarbeiter verschwinden?

In einer am 21. Juni 2000 verabschiedete Resolution der Stadtverordneten der Stadt Hattingen wird die Stadtverwaltung aufgefordert, „alles zu tun, um das Schicksal der Zwangsarbeiter in Hattingen mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger weiter zu erforschen und zu dokumentieren.“ Die große Ausstellung „Zwangsarbeit in Hattingen“ im Jahre 2003 stellte in diesem Sinn zahlreiche Einzelschicksale in […]

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